Was ist schlimmer: Grauer oder grüner Star? Eine fachärztliche Einordnung

Zuletzt aktualisiert am 22. Dezember 2025
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Das Wichtigste in Kürze

In meiner täglichen Arbeit in der Privatpraxis IRISIOvital in Siegen werde ich oft gefragt: „Frau Dr. Heun, was ist eigentlich schlimmer – der Graue oder der Grüne Star?“ Diese Frage ist absolut berechtigt, denn die ähnlichen Namen sorgen häufig für Verwirrung. Dabei handelt es sich bei beiden um Augenkrankheiten, die zu den häufigsten Ursachen für Sehverlust zählen. Es sind jedoch zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder mit sehr verschiedenen Prognosen. Als Ihre Augenärztin ist es mir wichtig, Ihnen diese Unterschiede verständlich zu erklären, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen und warum Vorsorge so wichtig ist.

Die Begriffe „Grauer Star“ und „Grüner Star“ sind medizinische Bezeichnungen für die Augenkrankheiten Katarakt und Glaukom. Das Wort „Star“ stammt aus dem Althochdeutschen und wurde ursprünglich als Begriff für eine Trübung des Auges verwendet. Die Bezeichnung „Katarakt“ leitet sich vom griechischen Wort für „Wasserfall“ ab und beschreibt die Eintrübung der Linse, während „Glaukom“ aus dem Griechischen kommt und auf die grünliche Färbung des Auges bei fortgeschrittener Erkrankung hinweist. Die genaue Verwendung dieser Begriffe hilft, Missverständnisse zu vermeiden und die richtige Terminologie für die jeweiligen Augenkrankheiten zu vermitteln.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen nicht nur die medizinischen Fakten darlegen, sondern auch die Sorge nehmen, indem ich aufzeige, wie gut wir heute beide Erkrankungen behandeln können – vorausgesetzt, sie werden rechtzeitig erkannt.

Was ist schlimmer – der Graue oder der Grüne Star?

Die kurze Antwort lautet: Aus medizinischer Sicht ist der Grüne Star (Glaukom) die ernstere Diagnose, da er chronisch verläuft und entstandene Schäden nicht rückgängig gemacht werden können.

Der Grüne Star gilt als „schlimmer“ oder tückischer, weil er das Sehvermögen schleichend und irreversibel bedroht. Wenn durch ein Glaukom Nervenfasern am Sehnerv absterben, sind diese unwiederbringlich verloren. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die den Patienten ein Leben lang begleitet. Die Ursachen und Risikofaktoren für Grauen und Grünen Star unterscheiden sich: Während beim Grauen Star vor allem Alterungsprozesse und Stoffwechselveränderungen eine Rolle spielen, sind beim Grünen Star neben erhöhtem Augeninnendruck auch genetische und weitere Risikofaktoren wie Durchblutungsstörungen relevant.

Im Gegensatz dazu ist der Graue Star (Katarakt) eine Erkrankung, die wir heute operativ fast vollständig beheben können. Zwar führt auch der Graue Star unbehandelt zu starker Sehbehinderung, doch durch einen Routineeingriff lässt sich die Sehkraft in den allermeisten Fällen wiederherstellen. Man kann also sagen: Der Graue Star ist ein technisches Problem der Linse, das wir lösen können. Der Grüne Star ist eine dauerhafte Herausforderung für die Gesundheit des Sehnervs. Im Verlauf beider Erkrankungen können erhebliche Einschränkungen im Alltag auftreten, wobei diese beim Grünen Star oft erst spät bemerkt werden und dann bereits fortgeschritten sind.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Während der Graue Star heilbar ist, geht es beim Grünen Star „nur“ um Schadensbegrenzung und den Erhalt des Ist-Zustandes. Die Behandlungsmöglichkeiten unterscheiden sich deutlich: Beim Grauen Star steht die operative Entfernung der getrübten Linse im Vordergrund, während beim Grünen Star verschiedene medikamentöse und operative Therapien zur Anwendung kommen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Die Entstehung des Grauen Stars ist meist altersbedingt, während der Grüne Star durch komplexe pathophysiologische Prozesse entsteht.

Grauer Star vs. Grüner Star – im Überblick
Aspekt Grauer Star (Katarakt) Grüner Star (Glaukom)
Art der Erkrankung Trübung der Augenlinse Schädigung des Sehnervs
Verlauf Schleichend, aber gut behandelbar Chronisch, fortschreitend
Symptome Nebelsicht, Blendempfindlichkeit, nachlassende Sehschärfe Lange symptomarm, später Gesichtsfeldausfälle
Gefahr Sehverschlechterung ist durch OP reversibel Schäden am Sehnerv sind irreversibel
Therapie Operativer Linsentausch mit Kunstlinse Drucksenkung durch Tropfen, Laser oder Operation
Kontrollen Nach der OP meist nur wenige Kontrollen nötig Lebenslange Kontrollen (oft alle 3 Monate)
Prognose Sehr gut, Sehvermögen lässt sich meist vollständig herstellen Abhängig von Früherkennung & Therapietreue

Warum ist der Graue Star (Katarakt) heute kein Grund zur Panik mehr?

Der Graue Star ist deshalb weniger bedrohlich, weil er durch einen operativen Linsentausch komplett beseitigt werden kann und die Erkrankung danach als „geheilt“ gilt.

Der Graue Star ist im Grunde ein natürlicher Alterungsprozess. Unsere Augenlinse verliert im Laufe des Lebens an Elastizität und trübt sich ein. Häufig beginnt die Trübung in der sogenannten Linsenrinde, was die Diagnose und den Verlauf der Erkrankung beeinflussen kann. Das Sehen wird milchiger, Farben verblassen und die Blendempfindlichkeit nimmt zu. Das Gute daran ist: Wir haben eine exzellente Lösung. Die Operation des Grauen Stars ist der häufigste chirurgische Eingriff weltweit.

Dabei wird die körpereigene, getrübte Linse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Diese Kunstlinse verbleibt in der Regel lebenslang im Auge. Nach der Abheilungsphase sehen die meisten Patienten wieder klar und deutlich. Die Krankheit ist damit behoben – die künstliche Linse kann keinen neuen Grauen Star bekommen. Das macht diese Diagnose im Vergleich zum Grünen Star deutlich harmloser.

Der Graue Star ist somit eine Episode im Leben eines Patienten, die einen klaren Anfang und durch die OP ein klares, positives Ende hat. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die individuell auf den Patienten und den Verlauf der Trübung abgestimmt werden können.

Was macht den Grünen Star (Glaukom) zur chronischen Gefahr?

Der Grüne Star ist gefährlicher, weil er eine chronische Erkrankung ist, die lebenslange Therapie und Kontrolle erfordert, um eine Erblindung zu verhindern.

Beim Grünen Star (Glaukom) ist oft – aber nicht immer – ein zu hoher Augeninnendruck die Ursache dafür, dass der Sehnerv geschädigt wird. Zu den Risikofaktoren für die Entstehung des Grünen Stars zählen auch Augenverletzungen und Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus. Das Tückische daran: Sie spüren es nicht. Der hohe Druck verursacht in der chronischen Form keine Schmerzen. Die Ausfälle im Gesichtsfeld beginnen oft am Rand und werden vom Gehirn lange ausgeglichen. Wenn der Patient selbst merkt, dass „etwas fehlt“, ist die Schädigung des Sehnervs oft schon weit fortgeschritten. Eine gestörte Durchblutung des Sehnervs spielt beim Glaukom ebenfalls eine wichtige Rolle und kann die Schädigung zusätzlich begünstigen.

Anders als beim Grauen Star können wir beim Glaukom nichts „austauschen“, um den Urzustand wiederherzustellen. Was weg ist, ist weg. Unsere Aufgabe in der Therapie ist es, das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen. Das bedeutet für die Patienten: Lebenslange Therapie (meist Augentropfen) und regelmäßige Kontrollen, oft alle drei Monate. Wird ein Glaukom nicht rechtzeitig behandelt, kann es im schlimmsten Fall zur vollständigen Blindheit führen.

Der Grüne Star ist also keine Episode, sondern ein lebenslanger Begleiter, der Disziplin und engmaschige ärztliche Betreuung erfordert.

Symptome und Anzeichen: Wie erkennt man Grauen und Grünen Star?

Grauer Star und Grüner Star zählen zu den häufigsten Augenerkrankungen im höheren Lebensalter, doch ihre Symptome unterscheiden sich deutlich. Beim Grauen Star (Katarakt) steht die allmähliche Trübung der Augenlinse im Vordergrund. Betroffene bemerken meist ein langsames Nachlassen der Sehschärfe, das Sehen wirkt wie durch einen Schleier oder Nebel. Farben erscheinen blasser, Kontraste schwächer, und die Blendempfindlichkeit nimmt zu – besonders beim Autofahren in der Dämmerung oder bei Gegenlicht. Auch Doppelbilder oder Schwierigkeiten beim Lesen können auftreten. Diese Veränderungen entwickeln sich meist schleichend und werden oft zunächst dem normalen Alterungsprozess zugeschrieben.

Im Gegensatz dazu verläuft der Grüne Star (Glaukom) häufig lange Zeit unbemerkt. Die Erkrankung schädigt den Sehnerv, meist durch einen erhöhten Augeninnendruck, ohne dass die Betroffenen anfangs Beschwerden verspüren. Erst wenn bereits Nervenfasern zerstört sind, können Symptome wie schwarze Schatten oder blinde Flecken im äußeren Gesichtsfeld auftreten. Manche Patienten berichten von farbigen Ringen (Halos) um Lichtquellen. Ein akuter Glaukomanfall – eine seltene, aber gefährliche Form des Grünen Stars – äußert sich durch plötzliche Schmerzen, starke Sehverschlechterung, gerötetes Auge und Übelkeit. In diesem Fall ist sofortige augenärztliche Hilfe erforderlich.

Wichtig zu wissen: Während die Symptome des Grauen Stars meist früh auffallen, bleibt der Grüne Star oft lange unentdeckt. Deshalb ist es entscheidend, auch ohne Beschwerden regelmäßig zur augenärztlichen Vorsorge zu gehen, um das Sehvermögen zu schützen.

Wie erfolgt die Diagnose und Untersuchung?

Die zuverlässige Diagnose von Grauem Star und Grünem Star erfordert eine umfassende augenärztliche Untersuchung, bei der gezielt nach den jeweiligen Krankheitszeichen gesucht wird. Beim Grauen Star prüft der Augenarzt zunächst die Sehschärfe und untersucht die Augenlinse mit einer speziellen Spaltlampe. So lässt sich die Trübung der Augenlinse direkt erkennen und der Schweregrad der Katarakt beurteilen. In manchen Fällen kann zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll sein, um die Linse und den hinteren Augenabschnitt genauer darzustellen.

Beim Grünen Star steht die Messung des Augeninnendrucks im Mittelpunkt, da ein erhöhter Druck ein wichtiger Risikofaktor für die Schädigung des Sehnervs ist. Doch auch bei normalem Augendruck kann ein Glaukom vorliegen – deshalb wird immer auch der Sehnervenkopf am Augenhintergrund sorgfältig begutachtet. Moderne Verfahren wie die optische Kohärenztomographie (OCT) ermöglichen eine hochauflösende Darstellung der Nervenfasern und der Netzhaut, sodass selbst frühe Schäden erkannt werden können. Ergänzend werden Gesichtsfeldmessungen durchgeführt, um Ausfälle im Sehbereich festzustellen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt sind der Schlüssel, um beide Erkrankungen rechtzeitig zu entdecken. Nur so kann eine gezielte Behandlung eingeleitet und das Risiko einer dauerhaften Sehverschlechterung oder gar Erblindung minimiert werden. Wer Veränderungen am Sehvermögen bemerkt oder zur Risikogruppe gehört, sollte nicht zögern, einen Termin zur Untersuchung zu vereinbaren.

Wie sieht die Behandlung des Grauen Stars im Detail aus?

Die Behandlung des Grauen Stars erfolgt fast ausschließlich operativ durch den Einsatz einer Kunstlinse, was die Sehkraft dauerhaft wiederherstellt.

Viele Patienten haben Respekt vor einer Augenoperation, doch der Eingriff beim Grauen Star ist hochgradig standardisiert und sicher. In einem kurzen ambulanten Eingriff wird die trübe Linse mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Anschließend setzt der Operateur eine gefaltete Kunstlinse ein, die sich im Auge entfaltet.

Bei IRISIOvital in Siegen beraten wir Sie im Vorfeld ausführlich über den richtigen Zeitpunkt für die OP und die Wahl der Linse. Denn heute gibt es Linsen, die nicht nur die Trübung beseitigen, sondern auch Fehlsichtigkeiten wie Hornhautverkrümmung korrigieren können. Nach der Operation verbessert sich das Sehen meist innerhalb weniger Tage drastisch. Die Patienten gewinnen Lebensqualität zurück und nehmen ihre Umwelt wieder farbenfroh und kontrastreich wahr.

Ein operierter Grauer Star ist medizinisch gesehen „abgehakt“ – die Sehfähigkeit ist wiederhergestellt.

Behandlung des Grauen Stars – Ihre Orientierung in 4 Schritten

1

Vor der Operation

  • Aufklärungsgespräch mit der Augenärztin führen.
  • Augenuntersuchung mit Beurteilung von Linse und Netzhaut.
  • Passende Kunstlinse auswählen (z. B. Standard-, Toric- oder Premiumlinse).
  • OP-Termin festlegen und Voruntersuchungen abschließen.
  • Gegebenenfalls Medikamente nach ärztlicher Anweisung anpassen.
2

Am Operationstag

  • Betäubung des Auges mit Tropfen (meist keine Vollnarkose nötig).
  • Mikroskopischer Zugang zur getrübten Linse wird gesetzt.
  • Trübe Linse wird per Ultraschall zerkleinert und abgesaugt.
  • Kunstlinse wird eingesetzt und entfaltet sich im Auge.
  • Kurze Kontrolle direkt nach dem Eingriff in der Praxis.
3

Nach der Operation

  • Verordneten Tropfenplan konsequent einhalten.
  • Operiertes Auge vor Reiben, Wasser und Druck schützen.
  • Kontrolltermine wahrnehmen (z. B. nach 1 Tag, 1 Woche, 4 Wochen).
  • Sehverbesserung in den ersten Tagen beobachten.
  • Bei Schmerzen, starker Rötung oder plötzlicher Sehverschlechterung sofort die Praxis kontaktieren.
4

Langfristig

  • Die Kunstlinse bleibt dauerhaft klar – kein neuer Grauer Star.
  • Bei Nachstar-Symptomen Termin zur YAG-Laserbehandlung vereinbaren.

Was bedeutet die Diagnose Grüner Star für den Alltag der Patienten?

Für Patienten mit Grünem Star bedeutet die Diagnose, dass sie konsequent ihre Augentropfen anwenden und engmaschige Kontrolltermine wahrnehmen müssen.

Die Therapie des Glaukoms zielt darauf ab, den Augeninnendruck auf ein individuelles „Zieldruck-Niveau“ zu senken, bei dem der Sehnerv keinen weiteren Schaden nimmt. Dies erreichen wir meist durch Augentropfen, die täglich geträufelt werden müssen.

In meiner Praxis erlebe ich oft, dass diese Regelmäßigkeit für Patienten eine Herausforderung ist. Doch sie ist lebenswichtig für das Auge. Wenn Tropfen nicht ausreichen oder Unverträglichkeiten auftreten, gibt es auch chirurgische Möglichkeiten oder Laserbehandlungen (MIGS), um den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern. Aber Vorsicht: Auch eine Glaukom-Operation heilt die Krankheit nicht im Sinne einer „Reparatur“ wie beim Grauen Star. Auch nach einer Glaukom-OP bleibt die Krankheit chronisch, und regelmäßige Kontrollen sind weiterhin notwendig, um sicherzustellen, dass der Druck stabil bleibt.

Der Alltag mit Grünem Star erfordert also ein hohes Maß an Eigenverantwortung und eine vertrauensvolle Bindung zum Augenarzt.

Was hat es mit dem sogenannten „Nachstar“ auf sich?

Der Nachstar ist eine harmlose Trübung der Linsenkapsel, die bei etwa einem Drittel aller Katarakt-Patienten Monate oder Jahre nach der OP auftritt und leicht per Laser entfernt werden kann.

Manche Patienten sind besorgt, wenn sie einige Zeit nach der erfolgreichen Grauer-Star-Operation wieder etwas verschwommener sehen. Sie fürchten, der Graue Star sei „zurückgekommen“. Hier kann ich Sie beruhigen: Das ist technisch nicht möglich. Was passieren kann, ist ein sogenannter Nachstar. Dabei trübt sich nicht die neue Kunstlinse ein, sondern das feine Häutchen (der Kapselsack), in dem die Linse sitzt.

Dies betrifft statistisch gesehen ca. ein Drittel aller operierten Patienten. Die gute Nachricht: Das ist absolut kein Drama. Wir können diesen Nachstar in der Praxis mit einem speziellen YAG-Laser innerhalb weniger Minuten schmerzfrei behandeln. Dabei wird ein kleines Fenster in das getrübte Häutchen gelasert, und das Licht kann wieder ungehindert ins Auge fallen.

Der Nachstar ist also nur ein kleines Hindernis, das sich schnell und dauerhaft beseitigen lässt.

Können beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten?

Ja, es ist durchaus möglich und im höheren Alter nicht selten, dass ein Patient sowohl am Grauen als auch am Grünen Star erkrankt.

Da beide Erkrankungen mit dem Alterungsprozess korrelieren, sehen wir in der Praxis häufig Patienten, die beide Diagnosen haben. Das macht die Behandlung komplexer, aber nicht unmöglich. Oft müssen wir strategisch vorgehen.

Manchmal kann die Operation des Grauen Stars sogar helfen, den Augeninnendruck (Grüner Star) zu senken, da die neue Kunstlinse oft weniger Platz im Auge beansprucht als die geschwollene, trübe eigene Linse. Das verbessert den Kammerwasserabfluss. Dennoch bleibt das Glaukom auch nach der Katarakt-OP bestehen und muss weiter überwacht werden. In unserer Praxis in der Europastraße 13 erstellen wir für solche Fälle individuelle Therapiepläne, die beide Aspekte berücksichtigen.

Ein gleichzeitiges Auftreten erfordert eine besonders sorgfältige Abstimmung der therapeutischen Schritte, ist aber gut managebar.

Warum ist die Früherkennung in unserer Praxis in Siegen so wichtig?

Da der Grüne Star im Frühstadium keine Beschwerden verursacht, ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung der einzige Weg, irreversible Schäden zu verhindern.

Ein kurzer Überblick: Die wichtigsten Präventionsmaßnahmen beim Grünen Star sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, moderne Diagnostik und eine frühzeitige Therapie.

Wenn wir uns die Frage „Was ist schlimmer, grauer oder grüner Star?“ stellen, müssen wir über Prävention sprechen. Den Grauen Star bemerken Sie selbst, weil Ihre Sicht schlechter wird. Den Grünen Star bemerken Sie oft erst, wenn es fast zu spät ist.

Deshalb lege ich in meiner Praxis IRISIOvital in Siegen so großen Wert auf Vorsorge – besonders ab dem 40. Lebensjahr. Wir nutzen modernste Diagnostik, um nicht nur den Augeninnendruck zu messen, sondern auch die Dicke der Hornhaut und den Zustand des Sehnervenkopfes (z. B. mittels OCT) zu beurteilen. Aktuelle Informationen aus Studien und Forschungsergebnissen helfen uns dabei, Prävention und Therapie stetig zu verbessern. Nur so können wir ein Glaukom entdecken, bevor Sie selbst eine Einschränkung bemerken. Je früher wir mit der Therapie beginnen, desto besser ist die Prognose, Ihre Sehkraft bis ins hohe Alter zu erhalten.

Vorsorge ist beim Grünen Star keine Option, sondern der wichtigste Baustein zum Erhalt Ihres Augenlichts.

Warum ist die Früherkennung in unserer Praxis in Siegen so wichtig?

Da der Grüne Star im Frühstadium keine Beschwerden verursacht, ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung der einzige Weg, irreversible Schäden zu verhindern.

Ein kurzer Überblick: Die wichtigsten Präventionsmaßnahmen beim Grünen Star sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, moderne Diagnostik und eine frühzeitige Therapie.

Wenn wir uns die Frage „Was ist schlimmer, grauer oder grüner Star?“ stellen, müssen wir über Prävention sprechen. Den Grauen Star bemerken Sie selbst, weil Ihre Sicht schlechter wird. Den Grünen Star bemerken Sie oft erst, wenn es fast zu spät ist.

Deshalb lege ich in meiner Praxis IRISIOvital in Siegen so großen Wert auf Vorsorge – besonders ab dem 40. Lebensjahr. Wir nutzen modernste Diagnostik, um nicht nur den Augeninnendruck zu messen, sondern auch die Dicke der Hornhaut und den Zustand des Sehnervenkopfes (z. B. mittels OCT) zu beurteilen. Aktuelle Informationen aus Studien und Forschungsergebnissen helfen uns dabei, Prävention und Therapie stetig zu verbessern. Nur so können wir ein Glaukom entdecken, bevor Sie selbst eine Einschränkung bemerken. Je früher wir mit der Therapie beginnen, desto besser ist die Prognose, Ihre Sehkraft bis ins hohe Alter zu erhalten.

Vorsorge ist beim Grünen Star keine Option, sondern der wichtigste Baustein zum Erhalt Ihres Augenlichts.

Möchten Sie Ihre Augengesundheit überprüfen lassen?

Gerne nehmen wir uns Zeit für eine sorgfältige Untersuchung und ein persönliches Gespräch in unserer Praxis in Siegen.

Wir sind für Sie da.

Praxis IRISIOvital
Dr. med. Christine Heun
Europastraße 13, 57072 Siegen
Telefon: 0271 31 30 77 17

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich durch einen Grünen Star blind werden?

Ja, unbehandelt führt der Grüne Star zur Erblindung, da der Sehnerv vollständig zerstört wird. In Deutschland ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen. Mit rechtzeitiger Diagnose und konsequenter Therapie lässt sich dieses Risiko jedoch heute sehr stark minimieren.

Ist der Graue Star vererbbar?

Der „normale“ Altersstar ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses und betrifft fast jeden Menschen, wenn er nur alt genug wird. Es gibt jedoch angeborene Formen des Grauen Stars oder genetische Dispositionen, die dazu führen, dass er früher auftritt. Beim Grünen Star spielt die Vererbung eine deutlich größere Rolle – wenn Eltern oder Geschwister betroffen sind, ist Ihr Risiko erhöht.

Tut die Laserbehandlung beim Nachstar weh?

Nein, die Behandlung des Nachstars mit dem YAG-Laser ist für den Patienten vollkommen schmerzfrei. Sie sitzen an einem Gerät, ähnlich wie bei der normalen Untersuchung, sehen einige Lichtblitze und hören ein leises Klicken. Eine Betäubung ist meist nur in Form von Augentropfen nötig, um das Untersuchungsglas aufzusetzen.

Wie oft muss ich zur Kontrolle, wenn ich einen Grünen Star habe?

Das hängt von der Schwere der Erkrankung und der Stabilität der Werte ab. In der Regel empfehlen wir Kontrollintervalle von drei Monaten. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass der Zieldruck erreicht wird und keine weitere Verschlechterung des Sehnervs eintritt. Bei stabilen Befunden über Jahre können die Intervalle manchmal leicht verlängert werden.

Gibt es natürliche Mittel gegen den Grauen Star?

Nein, es gibt keine wissenschaftlich belegten Tropfen, Tabletten oder Übungen, die eine eingetretene Linsentrübung (Grauer Star) rückgängig machen können. Die einzige wirksame Therapie ist der operative Austausch der Linse. Eine gesunde Lebensweise und UV-Schutz (Sonnenbrille) können das Auftreten eventuell etwas verzögern, aber nicht verhindern.

Bild von Dr. med. Christine Heun
Dr. med. Christine Heun

Fachärztin für Augenheilkunde

Dr. med. Christine Heun ist Fachärztin für Augenheilkunde und leitet die Praxis IRISIOvital in Siegen, wo sie moderne Augenmedizin mit ganzheitlicher, empathischer Betreuung verbindet.
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